Die Bindung

Die Seiten der Zeitung sind fertig gestellt oder werden es kurz nach dem Hochzeitsfest sein. Nun sollen sie miteinander verbunden werden. Sie können das selbst tun oder in einem Copyshop, wahlweise auch einer Druckerei, vornehmen lassen. Erkundigen Sie sich zuvor nach den Kosten für ein Einzelexemplar sowie der gesamten Auflage.

Bindearten

  Heftstreifen
Die Blätter werden gelocht und mit einem Heftstreifen aus dem Schreibwarenfachhandel fest verbunden. Das können Sie selbst erledigen

  Klammern
Sie arbeiten mit einem Bürohefter entlang der linken Längskante. Diese einfache Methode, einer Zeitung zusammenzufassen, lässt sich auch schnell zu Hause durchführen. Kleben Sie die geklammerte Kante nebst dem Zeitungsrücken mit einem farbigen Textilband ab.

  Klebebindung
Für eine umfangreiche Zeitung können die Seiten entlang dem Buchrücken miteinander verleimt und dann mit einem Textilband oder Buchbindegaze abgeklebt werden. Sie können das nach Anleitung in Hobbybüchern selbst machen oder im Copyshop oder in einer Druckerei in Auftrag geben.

  Klemmleiste / -schiene
Mit diesen Utensilien, die Sie in Copyshops oder im Schreibwarenfachhandel erhalten, verbinden Sie die Blätter fest miteinander. Vorteil: Bis zum Schluss lassen sich Seiten problemlos austauschen.

  Kordelzug
Sie lochen die Zeitung mehrfach entlang der linken Kante, ziehen eine Kordel durch die Löcher und lassen sie in einer schön geknoteten Quaste enden. Auch dieser Methode können Sie Blätter noch in letzter Minute austauschen.

  Schnellhefter
Die Seiten werden gelocht und in einem Schnellhefter aus dem Schreibwarenfachhandel untergebracht. Das können Sie selbst durchführen.

  Spiralbindung
Die Seiten werden im Copyshop professionell gelocht und mit einer Spiralbindung versehen. Als Vorder- und Rückseite bietet sich fester Karton an.

  Zeitungshalter
In einen Zeitungshalter aus dem Deko Fachhandel werden die Seiten, auch in Tageszeitungsgröße, eingeklemmt.

  Zusammenstecken
Die einzelnen Blätter einer Zeitung lassen sich, auf die Hälfte gefaltet, ineinander stecken.

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Gemeinsames Versicherungsglück nach der Eheschließung

Der Hochzeitstag ist bekanntlich der schönste Tag im Leben von Liebenden, aber worauf ist eigentlich danach zu achten? Spätestens wenn die Reste des Hochzeitskuchens im Kühlschrank darauf bestehen, per Vornamen angesprochen zu werden und erste Diskussionen über das Herunterklappen von Toilettendeckeln entfachen, – ist der erste Hauch von Rückkehr in die Realität der beiden Turteltauben zu verspüren.

Die frisch zertifizierte Liebe bedeutet nicht nur Träume, sondern auch Verantwortung und lästige Aufgaben miteinander zu teilen: So unromantisch dieser Gedanke aufstoßen mag, können daraus positive Nebenerscheinungen in Kraft treten.

Sind bereits die Dankeskarten an alle Hochzeitsgäste verschickt, erwartet die Bürokratie ihren Anteil von der neuen Zweisamkeit. Eventuelle Namensänderungen müssen diversen Institutionen mitgeteilt und die neuen Steuerklassen nach der Eheschließung geklärt werden. Aber damit nicht genug:

Aufgeschlagenes Buch, Rose, Herz
Bildquelle: Pixabay.com, © JessBaileyDesign CC0-Lizenz

„Das Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ – sprach einst Albert Schweitzer – leider hatte der Gute noch keinerlei Ahnung vom modernen Versicherungswesen. Wird diese Thematik verschlafen, können sich Kosten diverser Versicherungsleistungen verdoppeln. Informiert sich einer der Ehegatten und setzen die richtigen Handlungen, ermöglicht sich dadurch starkes Einsparungspotenzial.

Im Haushalt gemeinsam aufräumen

Allem voran ist es sinnvoll, gemeinsam im persönlichen Versicherungs-Dschungel aufzuräumen. Bei Bezug der gemeinsamen Wohnung ist auf das Vermeiden einer unnötigen Doppelversicherung der Hausratversicherung zu achten. Beide Policen können oftmals zusammengelegt werden oder die jüngere davon gekündigt werden. Durch das Zusammenziehen verdoppelt sich der Hausrat meistens, deshalb sollte die Versicherungssumme überprüft werden. Versicherungsdienstleister bieten im Fall von Eheschließungen meistens einfache Lösungen für Nachversicherungen an.

Gemeinsam statt Einsam versichert

Aneinander haften – miteinander haften

Auch im Eheleben spielt die private Haftpflichtversicherung eine tragende Rolle. Diese bürgt für nahezu sämtliche Kosten bei zugefügten Schäden an Dritten sowie deren Vermögen und Sachgegenständen. Lebt das Ehepaar im gleichen Haushalt, können beide Haftpflichtversicherungen zusammengelegt werden. Zwei einzelne Versicherungspolicen sind in der Regel immer teurer als eine gemeinsame. Durch das Zusammenziehen besteht bei den meisten Versicherungsanbietern ein vorzeitiges Kündigungsrecht. Nicht vergessen sollte man, dass Haftpflichtversicherungen in der Regel vor Schadensersatzansprüchen Dritter, aber nicht vor Schäden, die sich die beiden gegenseitig zufügen.

Alles was Recht ist

Die gleichen Verhältnisse gelten auch üblicherweise bei Rechtsschutzversicherungen. Die meisten Anbieter beziehen im Voraus Ehepartner in die Deckung mit ein. Verfügen beide Ehepartner über eine Rechtsschutzversicherung können diese problemlos auf eine reduziert werden.

Für eine gemeinsame und sichere Zukunft

Kapitalbildende Lebensversicherungen können nach der Hochzeit der neuen Lebenslage angepasst werden. Besondere Ereignisse wie Nachwuchs, aber auch die Versicherung des Ablebens sollten bedacht werden. Im tragischen Falle eines Todespartners muss geklärt werden, ob der oder die Angetraute alleine oder auch andere Familienmitglieder begünstigt werden sollen. Der Name des Ehe-Partners sollte unbedingt in der jeweiligen Police angeführt werden.

Mit Vollgas ins Eheleben

Möchte das frischvermählte Paar gemeinsam auf der Überholspur leben, sollten die Versicherungspapiere der Kfz-Versicherung überprüft werden. Herauszufinden gilt es, welcher Fahrerkreis abgesichert ist. Ob das Ehepaar fortan sicher unterwegs ist, kann anhand der entsprechenden Versicherungspolice überprüft werden. Wird künftig nur noch ein Auto genutzt, das zuvor alleine versichert war, müssen eventuell Anpassungen erfolgen.

Bis das der Tod euch scheidet

Bei Risikolebensversicherung kann nach der Eheschließung überlegt werden, die Versicherungssumme zu erhöhen. Diese Art der Versicherung ausschließlich für Todesfälle angedacht. Ist der Versicherte Alleinverdiener, bringt diese Police finanzielle Absicherung für Ehepartner und Kinder im Fall der Fälle. Sind beide Ehepartner erwerbstätig, besteht die Möglichkeit einer verbundenen Risikolebensversicherung – dadurch steht beiden Partnern Versicherungsschutz für finanzielle Einbußen im Todesfall zur Verfügung. Auch hier gilt die Faustregel: Eine gemeinsame Versicherung ist günstiger als zwei verschiedene.

Auf ein langes Leben

Wesentlich komplexer ist die Situation für Ehepartner hinsichtlich privater Krankenversicherungen. Sind beide Partner erwerbstätig, können diese ihren privaten Krankenversicherungsschutz problemlos beibehalten. Zusammengelegt werden können dieser allerdings nicht. Beide Ehepartner müssen über ein Mindesteinkommen von 5.362,50 Euro im Monat bzw. 64.350 Euro im Jahr (Quelle: Krankenversicherung.net) verfügen, um den privaten Versicherungsschutz weiterhin in Anspruch zu nehmen.

Fazit

Auch wenn es teilweise ein mühsames Unterfangen ist, steht es außer Frage nach der Eheschließung alle Versicherungen genau unter die Lupe zu nehmen, denn  „Liebe ist das Einzige, was wächst, indem wir es verschwenden“  (Ricarda Huch).

Wir gratulieren allen frisch Verheirateten und wünschen für die gemeinsame Zukunft Glück, Gesundheit und einen guten Versicherungsschutz.

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