Das Brautpaar

Ein »Muss« für jede Hochzeitszeitung: Der Leitfaden über das Brautpaar. Häufig wird er als eine Art Lebenslauf aufgemacht. Sie können Ihren Artikel beispielsweise ins Gewand eines mehr oder weniger »faktischen« Berichts kleiden: Zunächst die beiden Partner getrennt - Geburt, Schule, Ausbildung und andere Stationen des Lebens-, und ab dem Zeitpunkt des Kennenlernens dann gemeinsam, z.B. unter dem Motto: »Wie alles begann und seinen verhängnisvollen Lauf nahm«.

Kinder, was ist aus euch geworden!

Bericht über das Brautpaar in unterschiedlicher Form.

  Steckbrief des Brautpaares
Stellen Sie zwei Steckbriefe mit zunächst getrennten Lebensstationen nebeneinander, und gehen Sie mit dem Kennenlernen der Brautleute auch optisch in einen gemeinsamen Lebenspfad über. Illustrieren Sie mit Fotos und Zeichnungen.
  Foto - Lovestory
Ein Fotozyklus zeigt die Lebensstationen der Brautleute vom Baby- bis ins Erwachsenenalter, das Kennenlernen und das gemeinsame Leben als Liebespaar. Geben Sie den Fotos kurze Bildunterschriften. Mit Sprechblasen bringen Sie den Abgebildeten auch zum »Sprechen«.
  Bewerbung
Lassen Sie Braut und Bräutigam in persönlichen, durchaus auch handschriftlichen Bewerbungsschreiben ihre Vorzüge und besondere Eignung für die Ehe darlegen. Geben Sie einige Fragen als roten Faden vor.
  Rührendes Kapitel Kapitel über die Lovestory des Brautpaars
Orientieren Sie sich am Stiel eines kitschigen Heftchenromans, und schmücken Sie die Tatsachen genuss- und fantasievoll aus.
  Lebenslauf in Interviewform
Ein fiktives Interview mit beiden Brautleuten, die auch übereinander Auskunft geben, ist ebenso denkbar wie ein reales Interview beispielsweise mit Trauzeugen oder Großeltern der beiden.

Tipp

Sollen die Lebensdaten mit wichtigen Daten der Weltgeschichte real oder fiktiv verknüpft werden? Dann sehen Sie im Internet oder in Stein Der große Kulturfahrplan nach.

  Lebenslauf
Verfassen Sie fiktive, humorige Lebensläufe für beide Brautleute, und schmücken Sie jedes mit einem Bewerbungsfoto. So, wie das bei Bewerbungen um einen Job üblich ist!
    Die Geschichte des Brautpaares soll den Leser unterhalten und ihm auch etwas Neues über Braut und Bräutigam berichten. Da es nicht auf Vollständigkeit ankommt, wählen Sie »Highlights« aus dem Leben der beiden, die Ihnen wichtig erscheinen oder wissenschaftliche Daten bzw. an historische Ereignisse anknüpfen, die gleichzeitig geschahen. Mit Zwischenüberschriften strukturieren Sie längere Texte und halten Ihre Leser »bei der Stange«.

Tipp

Berichten Sie nie von Peinlichen oder schmerzlichen Ereignissen in den Lebensgeschichten des Brautpaares. Auch Ex-Freunde und Ex-Freundinnen werden nicht erwähnt.

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Hochzeitskarten – save the date

Vergessen Sie in all dem Trubel Ihrer Hochzeitsvorbereitungen bloß nicht die Hochzeitskarten! Teilen Sie all Ihren Gästen unbedingt rechtzeitig mit, zu welchem Datum Sie heiraten werden und wo die Trauung und die Hochzeitsfeier stattfinden werden. Ihre „save the date“ Hochzeitskarten bereiten Sie dabei am besten so vor, dass Sie wirklich nur die Gäste ins Standesamt einladen, die zu Ihren engsten Vertrauten gehören. Für die standesamtliche Hochzeit ist es weder üblich noch aus Platz- und organisatorischen Gründen möglich, die ganze Familie und alle Freunde einzuladen. Wer 2020, mitten in der globalen Corona-Pandemie heiratet, muss sich sowieso etwas einschränken, was die Feierlichkeiten angeht. In vielen Lokalen und Wirtschaften gelten strenge Bedingungen zum Mindestabstand der Hochzeitsgäste, sodass entsprechend weniger Menschen eingeladen werden können. Auch, wenn es verlockend scheinen mag, sollten Sie Freunde und Verwandte in jedem Fall mit einer persönlichen Hochzeitskarte einladen und nicht etwa über einen Messenger oder Ihren Account im sozialen Netzwerk

Warum digitale Hochzeitskarten ein Flop sind

Es zwar einige Portale im Internet, auf denen sich Glückwunschkarten für alle Anlässe selbst gestalten lassen. Auch persönliche und hoch individuelle Informationen rund um die weiteren Ereignisse des eigenen Hochzeitstags sind dabei möglich und kommen bei jeder Art von Hochzeitskarte sehr gut bei den Gästen und dem Brautpaar an. Digitale Hochzeitseinladungen werden dann jedoch auf dem elektronischen Weg verschickt, was als überaus unpersönlich gilt und bei den geladenen Gästen meist nicht so gut ankommt, wie die Eheleute sich dies ausgedacht haben. Die größte Gefahr bei elektronischen Save-the-Date Hochzeitskarten besteht aber darin, dass diese aufgrund von falsch eingestellten Spam-Filtern des E-Mail-Programms direkt im Spam-Ordner landen können. Dort werden sie dann entweder überhaupt nicht von den Hochzeitsgästen gefunden, weil der Spam-Ordner in der Regel ohne weitere Durchsicht einfach mit einem Klick geleert wird, oder aber viel zu spät entdeckt.

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Bildquelle: Pixabay.com, ©DarkmoonArt_de CC0-Lizenz

Tolle Save the Date Hochzeitskarten online gestalten

Was hingegen eine sehr gut geeignete Methode ist, um alle Gäste zur richtigen Hochzeitsveranstaltung zu laden, und dabei trotzdem möglichst persönlich vorzugehen, sind online selbst erstellte Hochzeitskarten. „Save the date!“, kann in großen Lettern vorne auf der Einladungskarte prangen, aber auch Fotografien der Brautleute, der Eheringe oder der bestellten Blumendeko eignen sich für die Gestaltung eigener Hochzeitskarten. Im Vergleich zu digitalen Einladungskarten werden diese individuellen Karten nach der intensiven und fröhlichen Gestaltung dann in einer ganz normalen Druckerei ausgedruckt und mit der Post nach Hause geschickt. Es ist nicht üblich, die Adressen aller Gäste an den Onlinedienst für Hochzeitskarten weiterzuleiten, in Zeiten der europaweit gültigen DSGVO müssten Sie für ein solches Vorgehen außerdem zuvor das schriftliche Einverständnis eines jeden Hochzeitsgastes einholen. Viel zu viel Aufwand! Nachdem die Hochzeitskarten aus dem Internet angeliefert wurden, können Sie diese entweder in hübsch verzierten Briefumschlägen an in der Ferne wohnende Verwandte und Freunde schicken, noch besser ist aber natürlich die persönliche Übergabe der Hochzeitseinladung.

Ihre Hochzeit ist einzigartig - Ihre M und M's sind es auch

Ich lade dich zu
meiner Hochzeit ein!

Schon die Einladung zu Ihrem ganz großen Tag darf glamourös, ausgefallen und ungewöhnlich sein! Mit der Familie können Sie zum Beispiel für den Tag der Hochzeitseinladung einen Tisch in einem schicken Restaurant buchen. Bei der persönlichen Übergabe der Hochzeitseinladungskarten lassen sich übrigens auch gleich Wünsche kommunizieren, denn die meisten Gäste möchten gerne etwas Besonderes und Wertvolles zur Hochzeit verschenken, wissen jedoch nicht genau, was sich das Brautpaar von Herzen wünscht. Um Ihre Freunde zur Hochzeit einzuladen, können Sie sich eine witzige, gemeinsame Aktivität ausdenken. Dabei kommen vor allem Hobbys infrage, welche Sie mit Ihren Freunden verbinden. Gehen Sie gemeinsam wandern, besuchen Sie den nächsten Klettergarten oder grillen Sie am Meer: Übergeben Sie Ihre Hochzeitseinladungskarten in einem passenden Moment und denken Sie daran, dass auch Ihre Freunde jederzeit glücklich über konkrete Hinweise zu gern gesehenen Hochzeitsgeschenken.

Wenn Sie Kollegen einladen möchten, sollten Sie etwas vorsichtig vorgehen. Sie können zwar im Büro eine kleine Save-the-Date-Mittagspausenparty veranstalten und bei dieser Gelegenheit mit einem Glas Sekt zu Ihrer Hochzeitsfeier einladen. Das ist aber nur dann sinnvoll, wenn Sie wirklich alle Mitarbeiter einladen wollen! Weiterlesen...

Warten Sie ansonsten lieber bis nach Feierabend und geben Sie Ihren lieben Arbeitskollegen ein bis zwei Tage vorher Bescheid, dass Sie an diesem Tag nach Feierabend noch kurz etwas Wichtiges besprechen möchten. Auf das Gläschen zum Anstoßen auf Ihre kommende Hochzeitsfeier müssen Sie dann aber bei der Einladung trotzdem nicht verzichten!

Was kostet ein guter Herrenanzug?

Ein Anzug gehört mittlerweile zur Grundausstattung einer jeden Männergarderobe. Er sorgt für einen eleganten und professionellen Look und verleiht seinem Träger Selbstbewusstsein und Seriosität. Es gibt viele Anlässe, bei denen er getragen werden kann; sei es im Rahmen der täglichen Arbeit, zu einem besonders festlichen Anlass oder leger im Freizeitbereich. Dabei sind allerdings einige Komponenten und Regeln, wie u.a. Passform, Farbe, verschiedene Stoffe und Accessoires, zu beachten. Außerdem gibt es verschiedene Preisklassen, die ebenfalls von Relevanz sind. Im folgenden Artikel haben wir grundlegende Informationen zum Thema zusammengefasst.

Die wichtigsten Anzug-Regeln

Ein Anzug muss passen, um gut auszusehen. Hierbei sollte besonders auf die Passform des Sakkos geachtet werden, da dieses sozusagen das Aushängeschild eines jeden Anzuges ist. Es ist enorm wichtig und sticht meist zuerst ins Auge des Betrachters. Deshalb sollten auf Details wie Sakko- und Ärmellänge, Schulter- und Brustpartie, Kragen und Revers besonders geachtet werden.

Bei der Hose sollte in erster Linie auf die richtige Länge geachtet werden, dass sie frei von Falten ist und nicht zu eng sitzt.

Sollten Sie bisher noch kein erfahrener Anzugträger sein, nehmen Sie gerne eine Anzugberatung in einem entsprechenden Geschäft in Anspruch. Hierbei kann man sehr viel zum Thema lernen, um sich künftig professionell und elegant einzukleiden. Weitere Informationen finden Sie ebenfalls unter www.herrenanzug.net.

Mann in einem schönen Anzug
Bildquelle: https://unsplash.com/photos/qi2cD5oR_fE vom 20.10.2020 @jr16_photography - CC0-Lizenz

Absolute No-Gos bei Herrenanzügen

  • Zu lange Sakkoärmel und offene Sakkotaschen – diese sind beim Kauf zugenäht, so sollte man sie auch lassen!

  • Zu lange Hosen wirken nicht elegant, sondern eher stauchend. Ebenso sind ausgebeulte Hosentaschen wenig empfehlenswert. Den Geldbeutel etc. anderweitig verstauen!

  • Ein aufgestellter Sakkokragen geht absolut nicht. Er passt nicht zur Eleganz, die ein Anzug vermitteln soll!

Angesagte Anzugtrends

Zu den zeitlosen Anzugtrends zählt tatsächlich der Tweed Anzug, der seit über 100 Jahren, durch sein elegantes Aussehen, in der Männerwelt beliebt ist. Das traditionelle Aussehen vermittelt den besonderen Stil eines Gentlemans und gerät durch moderne Schnitte und Farben nicht aus der Mode. Der Tweed Anzug lässt sich hervorragend zu Anlässen wie Hochzeiten und anderen Festlichkeiten, aber auch im Freizeitbereich tragen. Die auffallenden Muster heben sich von der Menge ab und wirken sehr erfrischend.

Mann in einem schönen Anzug
Bildquelle: https://unsplash.com/photos/RFhq0SrrgEg vom 20.10.2020 @alexandernaglestad - CC0-Lizenz

Anzugwesten erfreuen sich ebenfalls äußerster Beliebtheit, nicht nur zur Hochzeit, sondern auch zur Theaterpremiere und / oder zum Essen etc. Sie wirken klassisch, modisch und professionell. Mit einer Anzugweste kann also nichts falsch gemacht werden. Durch gedeckte Farben, die zur Hose und dem Sakko passen und der Knopfleiste mit der sie geschlossen wird, entsteht ein eleganter V-Ausschnitt über dem Hemd. Durch den verstellbaren Rückenriegel, kann die Weste wunderbar an seinen Träger angepasst werden. Neben klassischen Westen findet man mittlerweile auch ausgefallene Einzelstücke, die jeden Anzug aufpeppen.

Mann in einem schönen Anzug
Bildquelle: https://unsplash.com/photos/LP3HsuFxMxM vom 20.10.2020 @alexandretrouve - CC0-Lizenz

Wem die Krawatte zu „normal“ geworden ist, greift gerne einmal auf die Fliege zurück, die besonders zu einem Frack oder Smoking passt. Verschiedene Farb- und Mustervariationen können jeden Anzug auffrischen. Lange als veraltet angesehen, liegt die Fliege heute wieder total im Trend. Auch bei Hochzeiten, insbesondere beim Bräutigam, ist die Fliege beliebter denn je. So wird jedes Hochzeitsbild ein Hingucker.

Mann in einem schönen Anzug
Bildquelle: https://unsplash.com/photos/pcbuJpqHUak vom 20.10.2020 @scottwebb - CC0-Lizenz

Die Anzugkosten

Wer sich nun entscheidet, einen Anzug zu kaufen, sollte bei den kursierenden Preisen nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Es gibt natürlich Herrenanzüge in vielen Preisklassen. Von einem soliden Anzug spricht man im mittelpreisigen Segment, was um die 300 Euro bedeutet. Hinzu kommt ein Hemd um die 60 – 70 Euro, eine Krawatte oder Fliege ebenfalls um die 60 Euro, sowie Socken und Gürtel. Für die Schuhe sollten circa 100 Euro eingeplant werden. Anzugwesten gibt es ebenfalls um die 100 Euro. Natürlich sind in allen Bereichen nach oben hin keine Grenzen gesetzt.

Bei einem etwas kleineren Budget kann in Outlets geschaut oder auf den Schlussverkauf gewartet werden. Im Internet oder bei bestimmten Herrenausstattern findet man auch oft Abverkäufe, die so manches Teil günstiger haben. In diversen Second Hand Läden gibt es auch oft das ein oder andere Anzugteil zu ergattern, allerdings sollte hier wieder genau auf die Passform geachtet werden, da sonst die Eleganz auf der Strecke bleibt

Wie finde ich das perfekte Brautkleid?

Mit zu den Highlights jeder Hochzeit gehört natürlich auch das Festkleid der Braut. Der schönste Tag im Leben, soll immerhin etwas ganz Besonderes sein und ebenso besonders und perfekt soll auch das Aussehen der Braut sein.

Foto eines Brautpaares in Turnschuhen
Bildquelle: Pixabay.com, ©NGDPhotoworks CC0-Lizenz

Das Finden des eigenen Traumkleids nimmt allerdings einiges an Zeit in Anspruch. Zu groß ist die Auswahl an Hochzeitskleidern. Umso wichtiger, dass sich dem Thema frühzeitig angenommen wird. Damit das Kleid wirklich perfekt ist und nicht zu einem Fehlgriff wird, sollten im Vorfeld einige wichtige Überlegungen angestellt werden, die in den Entscheidungsprozess mit einfließen.

Das Budget für das Brautkleid

Da es sich bei der Hochzeit meist um ein einmaliges Erlebnis handelt, lassen sich die meisten Brautpaare ihren „schönsten Tag im Leben“ etwas Kosten. Vor allem das Brautkleid sollte mit zu dem schönsten Tag passen und die Braut umwerfend aussehen lassen.

Die Preise für die Hochzeitskleider liegen allerdings schnell im vierstelligen Bereich. Der edle Stoff, die saubere Verarbeitung und noch eventuelle zusätzliche Abänderungen wollen bezahlt werden. Dazu kommen noch die Kosten für den passenden Schmuck, Schuhe und Friseur.

Einzuplanende Kosten für das Braut-Outfit sind:

  • Das Brautkleid
  • Reifrock
  • Corsage
  • Schleier
  • Haarschmuck
  • Schmuck
  • Schuhe
  • Strumpfhose
  • Strumpfband
  • Bolero / Jäckchen
  • Tasche

Die Kosten müssen vom Brautpaar gestemmt werden. Traditionell gibt es zur Unterstützung des Brautpaares verschiedenen Aktionen, die bei den Kosten etwas entlasten. So gibt es eine traditionelle Versteigerung des Strumpfbands auf der Hochzeit.

Aber auch Versteigerungen zum Zwecke der Eheschließung helfen den eigenen Haushalt von unnötigem Unrat zu befreien und dabei einen Kostenzuschuss zu erhalten. Sollten durch diese kleineren Maßnahmen dennoch nicht genügend Finanzressourcen entstehen, können auf kurzfristige Kredite zurückgegriffen werden (Quelle: smava Online-Kredite).

Bei den Schnitten den eigenen Figurentypen berücksichtigen

Damit die Braut in ihrem Traumkleid dann auch traumhaft ausschaut, muss dieses natürlich auch zu ihrer Figur passen. Idealerweise betont das perfekte Kleid die eigenen Vorzüge und kaschiert die kleineren Mäkel geschickt.

Je nach Figurtyp schmeicheln manche Stoffe und Schnitte mehr als andere. Abhängig vom eigenen Geschmack sollte somit erst einmal ausgetestet werden, welcher Brautkleidtyp tatsächlich zu einem passt.

Welche Figurentypen gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen fünf verschiedenen Figurentypen unterschieden.

  • Die Sanduhr-Figur (X-Form)

Diese Figur haben Frauen mit ausgeprägten weiblichen Rundungen und einer schmalen Taille. Ein voller Busen und deutliche Hüften geben dem Oberkörper schemenhaft die Form einer Sanduhr.

  • Die H-Form

Frauen, die keine ausgeprägten Rundungen haben, beziehungsweise, bei denen die Taille nicht deutlich sichtbar ist, besitzen meist die H-Form. Brust, Taille und Hüften bilden hier eine relativ grade Linie.

  • V-Form

Bei dieser Figur besteht eine ausgeprägte Schulterpartie und meist ein recht voller Busen. Hingegen ist die Taille und Hüfte sehr schmal. Schemenhaft erinnert der Oberkörper an ein V oder an ein auf den Kopf gestelltes Dreieck.

  • Birnen-Typ (A-Form)

Genau anders herum ist es beim Birnen-Typ. Hier sind die Hüften sehr ausgeprägt. Taille und Oberkörper sind dafür recht schmal gehalten. Die Form des Oberkörpers erinnert an ein Dreieck, oder in Anbetracht der weiblichen Rundungen der Hüfte, an die Form einer Birne. Bei Gewichtszunahme, nehmen die Frauen häufig an Hüfte, Po oder Oberschenkeln zu.

  • Der Apfel-Typ (o-Form)

Der Apfel-Typ wird häufig auch als O-Typ bezeichnet. Frauen mit dieser Figur haben einen vollen Busen und rundliche Hüften. Bei Gewichtszunahme, nehmen die Frauen häufig an Bauch und an der Taille zu. Wer sich unsicher ist, welchem Typ er zuzuordnen ist, stellt sich am besten vor einen Spiegel und schaut welcher Form der Oberkörper am ehesten ähnelt. Ähnlich wie bei den Grund-Figurtypen, besitzen auch die typischen Hochzeitskleider über verschiedene Standardschnitte. Einige der Schnitte sind für alle Figurtypen geeignet, andere wiederum sollten nur von bestimmten Figurtypen getragen werden.

Welche Kleiderschnitte passen dazu?

Die A-Linie

Das Hochzeitskleid mit dem A-Linien-Schnitt liegt am Oberkörper eng an und verbreitert sich von der Hüfte an nach unten hin, so dass die Silhouette an den Großbuchstaben A erinnert. Da der Schnitt recht senkrecht fällt, ist er auch für kleinere Frauen gut geeignet. Dieser Schnitt gehört zu den beliebtesten Schnitten, da er auch von allen Figur-Typen getragen werden kann. Sogar schwangere Frauen können diesen Schnitt gut tragen.

Der Prinzessinnen-Schnitt

Wer bei der Hochzeit aussehen möchte wie eine Prinzessin, der wählt die Form des Ballkleids beziehungsweise des Prinzessinnen-Schnitts. Der Oberkörper wird durch eine Corsage betont und der Rock ist nach unten hin weit ausgestellt und verfügt über eine leichte Schleppe. Diese Brautkleider sind häufig reich mit Rüschen und Tüll verziert und wirken sehr bauschig. Der Schnitt kann, genau wie die A-Linie, von allen Figur-Typen getragen werden. Breitere Hüften werden gut kaschiert, der Oberkörper sollte jedoch eher schlank sein.

Die Meerjungfrauenform

Kleider in der Meerjungfrauenform wirken etwas extravagant, Sie betonen die weiblichen Zonen sehr stark, sind an Oberkörper und um die Hüfte eng geschnitten und weiten sich erst am unteren Ende der Oberschenkel. Dieser Schnitt eignet sich jedoch nur für größere, schlankere Frauen mit Sanduhr-Figur.

Das Mini-Hochzeitskleid

Für die heißen Sommermonate gibt es auch verschiedene Kurzvarianten des Hochzeitskleides. Eine davon ist das Minikleid. Passend ist dieser Typ vor allem für Frauen mit Sanduhr- und H-Form. Besonders kleineren Frauen mit schönen und graden Beinen ist dieser Kleidtyp sehr zu empfehlen. Je nach Beinform und Breite der Oberschenke, kann eine Knielange Version oder aber auch etwas Kürzeres getragen werden.

Weitere Schnitte sind auch unter Milanoo einsehbar.

Braut in einem Brautkleid
Bildquelle: Pixabay.com, ©luxstorm CC0-Lizenz

Hochzeit in Weiß oder Farbe?

Braut in einem lila Brautkleid
Bildquelle: Pixabay.com, ©OmarMedinaFilms CC0-Lizenz

"Hochzeit zu Zeiten von Corona" Die meisten Hochzeiten finden hierzulande in weiß statt. Die Farbe der Reinheit und sexuellen Unberührtheit hat sich in ganz Europa durchgesetzt.

Allerdings gibt es etwa seit hundert Jahren Brautkleider auch in anderen Farben. Häufig wird dabei in unterschiedliche helle Farbnuancen unterschieden: Reinweiß, Altweiß, Champagner, Eierschalenfarben, Creme oder Beige. Je nach Haut- und Haarfarbe konnte und kann so auf das passende „Weiß“ zurückgegriffen werden.

Doch immer wieder finden sich auch Abweichungen vom klassischen Weiß, wenn es um die Wahl des Brautkleids gibt. Ein dezentes Apricot, Rose, ein helles Gelb oder aber auch ein kräftiges Rot kann die Braut in ihrem vollen Glanz erstrahlen lassen. Wichtig ist nur, dass die Farbe gefällt und zum eigenen Typ passt. Und natürlich sollte die Farbe auch zum Anzug des Bräutigams passen.

Wer ist wer?

Auf einer Hochzeitsfeier treffen die beiden Familien meist zum ersten mal zusammen. Da das Brautpaar in der Regel nicht die Zeit (und sicher auch wenig Lust) hat, die Gäste miteinander bekannt zu machen, wird wohl keine Frage so häufig gestellt wie die: »Wer ist das eigentlich« ? Hierbei kann eine Hochzeitszeitung Hilfestellung geben. Sie wäre nicht vollständig ohne einen Beitrag, der sich ausschließlich mit den Gästen der Feier beschäftigt.

Tipp

Sie erreichen ein einheitliches »Erscheinungsbild« der Gäste, wenn Sie sie durch Skizzen oder Zeichnungen vorstellen, die nach möglichst aktuellen Fotos entstanden sind. Aber Vorsicht: Manches lässt sich humorig verfremden, aber keiner soll über sein abgedrucktes Konterfei pikiert sein!

Gäste im Bild

  »Wer sitzt wo, neben wem und warum? «
Sie erhalten den Sitzplan beim Hochzeitspaar oder beim Hochzeitsmanager. Bauen Sie ihn jedoch erst kurz vor »Drucklegung« ein, da sie Sitzordnung such häufig ändert, wenn noch jemand ab- oder zusagt. Anhand der Schemazeichnung der Tischform kann dann jeder Gast einen ihn unbekannten Anwesenden »identifizieren«.
  »Wer ist wer bei Familie Traumstein? Wer ist wer bei Familie Hessel? «
Am besten stellen Sie die Gäste mit einigen heiteren Worten und einem Foto oder einer Porträtzeichnung auf einer Doppelseite vor. Hierfür reicht die aktuelle Gästeliste, die Sie vom Brautpaar oder vom Hochzeitsmanager erhalten. Zusätzliche Informationen und Fotos kommen von den Eltern der Brautleute oder von den »Betroffenen« selbst.

Gästeliste

Anhand der Gastliste lädt das Brautpaar zur Hochzeit und plant die Sitzordnung. Um also zu erfahren, wer zur Hochzeit kommt, beschaffen Sie sich eine möglichst aktuelle Liste.
    Eine Gästeliste in die Hochzeitszeitung aufzunehmen ist eine schöne Erinnerung für alle. Werten Sie Ihre Liste noch durch weitere Informationen auf! Notieren Sie z.B., wer mit wem verheiratet oder liiert ist oder wie die Personen zu Braut und Bräutigam stehen. Damit erleichtern Sie allen einen Überblick über die »personellen Zusammenhänge«.
    Wenn Sie die Hochzeitszeitung erst nach der Hochzeit verteilen, lastest sich die Gästeliste auch als Gästebuch verwenden. Gestalten Sie hierfür vor dem Fest eine Liste, in die sich dann während der Hochzeit jeder Gast mit einem Spruch oder Widmung eintragen kann. Damit dies für die Gäste nicht zu unvermittelt kommt und sie auch Zeit haben, sich einen schönen Spruch oder allerlei Sinnfälliges auszudenken, sollten Sie die Gäste mithilfe der Gästeliste vor dem Fest davon informieren.
    Lassen Sie die gestaltete Gästeliste während der Feier dann so umlaufen, dass das Brautpaar es nicht merkt. Bauen Sie die Liste nach der Hochzeit in die Zeitung ein.
    Damit dies alles ein persönliches Gesicht bekommt, können Sie von den Gästen auf der Hochzeit mit einer Polaroid- oder Digitalkamera Aufnahmen machen. Polaroids lassen sich für ein Unikat in die Zeitung einkleben oder eingescannt für eine größere Auflage ebenso wie Digitalfotos vervielfältigen.

Tipp

Bei einer großen Hochzeit mit sehr vielen Gästen kann eine vollständige Gästeliste mit Fotos den Rahmen einer Hochzeitszeitung sprengen. Beschränken Sie sich in einem solchen Fall auf die engsten Verwandten und die Trauzeugen.